Führungen

Von April bis Oktober regelmäßig an jedem 3. Sonntag im Monat nach der "Kirche im Grünen" gegen 11.45 Uhr, Dauer ca. 1 Std. 

Für interessierte Gruppen (Geburtstage, Hochzeiten, Jahrgänge, Jubiläen, Ausflüge, Schulklassen, Firmenveranstaltungen, etc.) bieten wir auch Führungen nach Vereinbarung an.
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Das Leben in einem Kloster des 13. Jahrhunderts

.. gezeigt am Beispiel des Prämonstratenser-Reichsklosters Ursberg in Bayrisch Schwaben, das einst unter dem Schutz und Schirm der Herren von Weißenhorn-Neuffen stand, sowie seine Geschichte in kurz gefaßter Form.

 

Die Prämonstratenser

Die Prämonstratenser oder, nach ihrem Gründer, die Norbertiner, sind eine katholische Ordensgemeinschaft, die nach den Regeln des Hl. Augustus lebt. Gegründet wurden sie 1120/21 vom Hl. Norbert von Xanten, mit dem Mutterkloster in Prémontré bei Laon in Frankreich. Der Orden erlangte später große Bedeutung durch die Koloni-sation der Ostgebiete von Wenden und Slawen. Er bereitete damit die Besiedelung der Länder östlich von Elbe und Oder durch deutsche Siedler vor.

 

 

Die Prämonstratenser sind keine Mönchsgemeinschaft, sondern ein Orden von regulierten Kanonikern (Chorherren). Schwerpunkte der Prämonstratenser waren und sind durch alle Jahrhunderte hindurch Gemeinschaft und Seelsorge, besonders die Pfarrseelsorge, aber auch weitere Aufgabenfelder, wie sie sich jeweils vor Ort anbieten. Der Leit-gedanke der Prämonstratenser „Ad omne opus bonum paratus" leitet sich ab vom 2. Timotheusbrief 3, 17, wonach „der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werke völlig ausgerüstet". Der Prämonstratenserorden besteht aus selbständigen Häusern, gewöhnlich aus Abteien, die sich selbst verwalten und alle Erfordernisse des Zusam-menlebens selbständig regeln

 

Die Lage des Klosters Ursberg

Das Kloster Ursberg liegt etwa 35 km südöstlich von Ulm zwischen Günz und Mindel in Bayrisch Schwaben.

 

Die Ortsgründung von Ursberg

Der Name Ursberg bedeutet Berg des Ur oder Auerochsen. Bei der früheren Übersetzung mit ursus = Bär (siehe Ursberger Wappen) handelt es sich wohl um eine mittelalterliche Fehldeutung. 1104 wurde Ursberg erstmals in Verbindung mit Wernher von Ursberg urkundlich erwähnt. Ursberg war u.a. Stammsitz der Edelfreien von Schwa-begg, Lützelburg, Hairenbuch und Waltenhausen. Auf dem Michelsberg stand vermutlich die einstige Ursberger Burg. Heute hat die Gemeinde Ursberg ca 4.000 Einwohner, eine Gesamtfläche von 25 km² und liegt 508 Meter über NN.

 

Die Reichsabtei Ursberg

Das Kloster wurde 1125 durch den Edlen Wernher von Schwabegg-Balzhausen gegründet und war dem Hl. Petrus und dem Evangelisten Johannes geweiht. Es war die erste Niederlassung des Prämonstratenserordens in Süd-deutschland. Ursberg war seit 1143 eine reichsunmittelbare Abtei, d.h. sie unterstand direkt dem Reich und stand somit unter dem Schutz des Kaisers. Der Abt war zugleich Landesherr in seinem Gebiet, vergleichbar den adeligen Herren von Neuffen und den unter ihrer Herrschaft stehenden umliegenden Orten, bzw. ab 1301 den württem-bergischen Grafen und Herzögen mit ihrem Stellvertreter im Amte, dem herrschaftlichen Vogt. Im Gegensatz zu den Neuffenern war der Abt natürlich auch das geistliche Oberhaupt seiner Herrschaft. Ihm oblag die selbstständige Verwaltung und die niedere Gerichtsbarkeit in seinem Herrschaftsbereich. Er war also für sein klösterliches Terri-torium oberster Herr. Sein Herrschaftsgebiet bestand beileibe nicht nur aus dem von einer Mauer umfriedeten direkten Klosterbezirk, sondern es umfaßte zahlreiche Äcker, Teiche, Wiesen und Wälder, einzelne Weiler und Ansiedlungen, ja sogar kleinere und größere Dörfer in der näheren und weiteren Umgebung. (Einzelne Orte konnten durchaus weiter entfernt, durch fremdes Territorium von Ursberg getrennt sein, vgl. unten – so wie etwa heute Neuffen von seinem „Vorort" Kappishäusern.) Zu diesem direkten materiellen Besitzstand an Grund und Boden kamen noch geldliche Leistungen wie der große und der kleine Zehnt und Gülten und andere ordentliche und außer-ordentliche Steuern, die oft auch in Naturalien gegeben werden konnten, sowie Frondienste, welche die Untertanen leisten mußten (vgl. Ursberger Besitz).

Unter die Aufgaben der niederen Gerichtsbarkeit fielen die Rechtsprechung in kleineren Streitfällen, z.B. Erbschafts-angelegenheiten (aber keine Grundstückssachen), die häufig vorkommenden Raufhändel, Schadenersatzforderun-gen, Ehezwistigkeiten und kleinere Diebstähle sowie mit bestimmten Züchtigungsstrafen oder Geldbußen zu ahn-dende andere Streitfälle (z.B. Lügfrevel oder Frauenfrevel). Das hohe Gericht oder Halsgericht, wenn es um Leib und Leben ging, der Blutbann, also die Todesstrafe für Totschlag, Mord, Brandstiftung, Raub, schweren Diebstahl, im gesamten Herrschaftsgebiet Ursberg, lag bei der österreichischen Markgrafschaft Burgau.

Die oberste Gewalt im weltlichen Bereich, zu der u.a. ein Notariat (für Vertragsabschlüsse bei Heiraten, bei Käufen und Verkäufen von Grundstücken) und ein Rentamt (für die Verkündung und den Einzug der Zehnten, der Gülten und der Steuern etc.) gehörten, übten im Auftrag des Abtes angestellte weltliche Beamten aus: der Oberamtmann mit Sekretär und Schreiber, dazu noch weitere, niedere Bedienstete. Der Oberamtmann bekleidete damals vielleicht ein Amt wie heute unser Landrat.

Kloster Ursberg gründete bereits 1126 das heute noch bestehende Kloster Roggenburg.

 

Ursberger Soldaten

Als reichsunmittelbares Stift war Ursberg dem Kaiser heerespflichtig, eine Verpflichtung, auf dessen Einhaltung das Reich aus einsichtigen Gründen i.a. nie oder nur sehr ungern verzichtete – auch bei Kirchenherren nicht. Es mußte somit eine vom Reich bestimmte Zahl von Soldaten zum Reichsheer stellen. Zahlen von früher sind nicht bekannt. Im 17. / 18. Jahrhundert war dies ein Kontingent von etwa 30 Mann unter der Leitung eines Führers oder Leutnants. Ihm unterstanden 1 Fähnrich, 1 Corporal, 1 Trommler, 20 Fußsoldaten und 4 Berittene. Diese Soldaten wurden in den Ursberger Dörfern angeworben oder ausgelost und in Ursberg durch einen Führer exerziert; sie mußten sich nach Aufruf des Kaisers zum Reichsheer stellen. Für Bekleidung (eine einheitliche Uniform existierte noch nicht), Bewaffnung, Besoldung und Ernährung dieser Truppe mußte das Kloster sorgen und aufkommen.

 

Die Schutzvögte

Das Kirchenrecht verbot den Mönchen, selbst Waffen zu tragen und zu gebrauchen. Deshalb waren sie oft ohne jeden Schutz. Aus dieser Situation heraus entwickelte sich die Schutzvogtei, d.h. ein adeliger Ritter mit seinen Mannen übernahm gegen Entlohnung den Schutz des Klosters, er wurde dessen Vogt (lat. advocatus). Die Haupt-aufgaben des Vogtes bestanden zum einen darin, das Kloster gegen Gewalt und Anmaßung von außen zu ver-teidigen, zum anderen darin, die notwendigen Rechtsgeschäfte mit der Außenwelt zu tätigen. Letzteres war jedoch in Ursberg, wie oben dargestellt, nicht der Fall.

 

Die Ordnung der Klostergemeinschaft

Eine Klostergemeinschaft braucht, um ohne Unterstützung von außerhalb existieren zu können, neben der Kirche Unterkünfte und Beschäftigung zum Lebensunterhalt für die Mönche. Dafür waren ein landwirtschaftlicher Betrieb, eine Mühle und auch Fischwasser notwendig. Gut war auch Waldbesitz, wegen des Brennholzes und des immer wieder benötigten Bauholzes.

Die Leitung all dieser Aufgaben neben seinen eigentlichen kirchlichen lag in den Händen des Kloster-Oberen, wel-cher früher Probst genannt wurde, später, ab 1360 / 1365, Abt. Dieser durfte dann als Zeichen seines Amtes den ge-bogenen Hirtenstab und ein Brustkreuz tragen. Dem Abt standen bei der Regierung und Verwaltung seines Klosters der Prior und der Subprior zur Seite.

Weitere wichtige Ämter waren: der Cellarius oder Kellermeister, der für den Lebensmittelvorrat verantwortlich war. Ihm unterstanden der Granarius oder Kornkastenverwalter, welcher sich um die Vorräte an Mehl, Schmalz und an den übrigen Lebensmitteln zu kümmern hatte, weiter ein Bäcker, ein Koch, ein Weinmeister, ein Gärtner auch ein Gastmeister und ein Krankenpfleger. Der Kleidermeister oder Vestarius hatte für Bekleidung, für Wäsche und Schlaf-raum zu sorgen. Ihm unterstanden ein Schneider und ein Schuster. Selbstverständlich gab es einen Sakristan, ein Bibliothekar, einen Vorsänger und einen Organisten. All diese Aufgaben wurden von den dafür bestimmten Mönchen wahrgenommen, deren Eignung oder Nichteignung für ihr Amt sich schon einmal erst hinterher herausstellte. War ihre Zahl zu gering, so übernahm ein einzelner eben für mehrere Gebiete die Verantwortung.

Die Chorherren und Kleriker trugen den Habit, das lange Ordensgewand, mit Unterkleid und Kopfbedeckung aus weißer Wolle, im Winter mit Pelz gefüttert, und einen weißen Mantel. Wegen dieser weißen Kleidung hieß der Prämonstratenser-Orden auch der weiße Orden. Socken und einfaches Schuhwerk (also Sandalen) waren übrigens erlaubt.

Einige der Chorherren versahen die Seelsorge in den klostereigenen Pfarreien. Die anderen Kanoniker betrieben Studien, waren Lehrer, schrieben Bücher (ab) und besorgten ihren Arbeitsbereich. Ein regelrechtes Skriptorium, wie es beispielsweise von der Insel Reichenau bekannt ist, wo in größerem Umfang alte griechische oder hebräische Texte ins Lateinische übersetzt oder lateinische Texte kopiert wurden, gab es in Ursberg nicht. Übersetzungen in die deutsche Sprache gab es sowieso nur in ganz eng begrenzten Ausnahmefällen – u.a. auch deshalb ist die Manesse-sche Liederhandschrift mit ihren mittelhochdeutschen Texten etwas ganz Besonderes!

Außer in der Anfangsblütezeit und in den Endjahren bestand der Konvent meist aus 15 bis 20 Chorherren.

Die Laienbrüder oder Konversen und die weltlichen Knechte verrichteten Arbeiten in Haus und Küche, in der Land-wirtschaft und in den verschiedenen klostereigenen Handwerksbetrieben. Sie hatten zwar kein Mönchsgelübde abgelegt. Doch unterstanden sie dem Kloster in der Gestalt des Abtes und mußten sich z.T. dessen strengen Regeln und den Anweisungen des Abtes ebenfalls unterwerfen – wenn sie nicht eh schon Leibeigene des Klosters waren!

 

Die ersten Mönchsorden und ihre Grundlagen

Hinter den Klostermauern verbarg und verbirgt sich auch heute noch eine andere Welt. Das Wort Kloster selbst kommt vom lateinischen claustrum und bedeutet „das Abgeschlossene". Damit ist, damals wie heute, eine Kultur gemeint, die sich von der alltäglichen weitestgehend unterscheidet. Schon im Mittelalter bedeutete der Eintritt in ein Kloster eine Zäsur, die Entscheidung für die radikalste Form christlicher Lebenserfahrung. Denn Mönch wie Nonne ließen ihre familiären Bindungen, ihre Beziehungen, ihren Wohnort, das gesamte soziale Umfeld also, mit dem Schritt durch die Klosterpforte hinter sich. Sie mußten sich von allem äußerlichen Luxus trennen, wie Kleidung, Schmuck, Geschmeide, Haartracht, sie mußten aber auch Freizügigkeit, soziales Ansehen, jede Art der Unter-haltung, und sei sie noch so gering, hinter sich lassen und sich in eine Gemeinschaft eingliedern, die nach den 3 Gelübden Armut, Gehorsam und Enthaltsamkeit auf allen Gebieten lebte. Dabei unterschieden sich die verschie-denen Mönchsorden durchaus. So betonte der älteste, der Benediktinerorden, das Gemeinschaftsleben und das Verweilen an einem Ort. Sein Wahlspruch ora et labora sollte die Mönche durch körperliche Arbeit und Gebet zu einer spirituellen Einheit führen. Er steht noch heute für das Mönchtum schlechthin. Aus den Benediktinern gingen u.a. die Cluniazenser hervor, die intensiv die Pflege der Liturgie betrieben. Die Zisterzienser dagegen legten großen Wert auf körperliche Arbeit und Abgeschiedenheit ihrer Klöster und machten deshalb oft bisher unbewohnte Gebiete urbar.

Der den meisten von uns (nicht mehr persönlich) bekannte Mönch Ortlieb vom Kloster Zwiefalten unterrichtete uns in der Zwiefalter Chronik, wie die Urbarmachung zwischen Kohlberg und Neuhausen vonstatten ging: „Von den Grund-stücken . . , die Graf Kuno . . . unserem Kloster geschenkt hatte, brachten manche damals noch keinen Ertrag . . ; nachdem aber die Diener Gottes dort festen Fuß gefaßt hatten, gingen sie daran, die unfruchtbaren Bäume umzu-hauen und das Dorngestrüpp auszuroden. . . Sie setzten Obstbäume . . . und richteten Baumschulen ein. Aus den angelegten Weinbergen erhofften sie einen Ertrag von 12 Fuder Wein. Gegen alle Erwartungen ernteten sie 30, hin und wieder sogar 40 oder 50 Fuder. . ." (1 Fuder = 1.000 l) Wenig später wußte Ortlieb über die Gegend zu berich-ten: „Dieses Land hat gesunde Luft, fruchtbare Äcker, baumreiche Wälder und üppig tragende Weingärten. . . In einem Land, das gleich ist dem Lande der Verheißung, fruchtbar und reich an Korn und Wein, . . . ein Land der Brote und Weinberge" und wieder etwas später „In dem Jahr, in dem ich diese Worte meinem Griffel anvertraue, haben wir aus diesen Weinbergen 64 Fässer mit Wein gefüllt; so sehr waren damals die Himmel honigtriefend". Den Hofbühl bei Neuhausen vergleicht er gar mit einem „Berg aus Schmalz und Rahm. . ."

Doch kommen wir wieder zum Thema zurück: Die Bettelorden der Dominikaner und Franziskaner gingen (zwangs-läufig) in die neu entstehenden Städte und ließen sich dort nieder, weil sie vor Ort seelsorgerisch tätig werden wollten (und dazu die Unterstützung der betuchten Stadtbewohner brauchten). Ihnen verdanken wir die Gründung von Hospitälern und Siechenhäusern. Erwähnt werden müssen an dieser Stelle auch die ordensähnlichen Gemein-schaften der Beginen. Sie lebten innerhalb eines Beginenhofes und gingen neben karitativen Tätigkeiten oft welt-lichen Berufen nach. In Owen ist der Standort eines solchen Beginenhauses noch heute erhalten (dort seit 1282) nachgewiesen), während in Neuffen um 1315 der Nunnen Hus, wohl ein Beginenhaus oder kleines Frauenkloster, zuvor Badstube, existierte. Es lag vielleicht vor der Stadtmauer im heutigen Unteren Graben, gegenüber dem Mel-chior-Jäger-Haus und war im Besitz der Schilling von Cannstatt. Es befand sich vielleicht in dem den älteren Neuffenern noch bekannten Haus Linder.

 

Die Ordnung des klösterlichen Lebens

Wenn uns Heutigen das damalige mönchische Leben auch rückständig oder lebensfremd erscheinen mag, so war es damals auf der Höhe der Zeit! Gelten uns heute Individualismus, persönliche Freiheit und Selbstbestimmung als hohe Güter, so bedeuteten in einer Welt, in der der Einzelne kaum durch Gesetze, ein geordnetes Sozialwesen oder diverse Versicherungen vor persönlicher Not, vor Unglück, sei es individuell oder kollektiv, oder vor Krankheit und Siechtum geschützt war, Sicherheit und Geborgenheit in einer überschaubaren Gemeinschaft ein durchaus erstre-benswertes Ziel. Dafür lohnten sich Unterordnung und Gehorsam, die ohnehin auch das weltliche Leben, von der Familie bis zur Lehnsherrschaft, prägten. Schon in der Ausbildungszeit, dem Noviziat, mußten sich die zukünftigen Nonnen und Mönche im Dienst für den Herrn üben: Gehorsam, Schweigen und Demut sollten zu einer inneren Grundhaltung werden und den Weg zu Gott ebnen helfen. Der strikte Gehorsam erforderte beispielsweise die bewußte Abtötung ureigenster Wünsche und Begierden. Dazu gehörte auch das Schweigen. Denn diese Form menschlicher Askese stellte den Verzicht auf das Äußern eigener Wünsche dar und sollte das Aufbegehren verhindern. Der Entschluß, fortan keusch und ohne persönlichen Besitz zu leben, war ein deutliches Signal, weder einen Menschen noch vergängliche Habe zum Ziel eigener Sehnsüchte zu machen. Stattdessen war das „opus dei", die fromme Hingabe zu Gott im Gebet, die wichtigste Beschäftigung der Klostergemeinschaft. Sie bestimmte und strukturierte den Tages-, Wochen- und Jahresrhythmus der Gemeinschaft der Mitbrüder und -schwestern.

Neben das Gotteslob in der Gemeinschaft trat die Lektüre erbaulicher Texte, die „lectio divina". Sie sollte den Klosterbrüdern und -schwestern gemäß ihrem geistig-seelischen Entwicklungsstand auf dem Weg zu Gott Beistand leisten. Der Lektüre folgte das Nachdenken, die „meditatio", über das Gelesene. Diesem wiederum folgte die Hin-wendung zu Gott in der „oratio", dem Gebet.

 

Der (monotone) Tagesablauf

Ein Chorherr lebte für unsere Begriffe in vieler Hinsicht unter sehr strengen Regeln. Der Tag begann schon früh ¬– sehr früh! Um Mitternacht wurden in der kalten Kirche feierlich die Gebete von Matutin und Laudes gesungen, danach, gegen 1.30 Uhr, begab man sich zurück in den immer unbeheizten, gemeinsamen Schlafsaal. Man schlief auf Strohsäcken. Erst später hatte jeder Chorherr seine eigene Zelle, klein, mit einem Fenster und einer sehr be-scheidenen Einrichtung. Im Morgengrauen, gegen 5 Uhr, stand man wieder auf, um in der Kirche das Morgengebet zu singen. Frühstück gab es – keines! Um 9 Uhr folgten Terz und Sext, Gebete mit Conventamt, um 11 Uhr Mittag-essen, anschließend Kirchenbesuch mit der Non, dem Mittagsgebet, danach kurze freie Zeit. Um 15 Uhr gab es gesungene Vespergebete. Zwischen den Gebetszeiten wurde studiert, oder es wurden die entsprechenden Arbeiten verrichtet. Nach dem Abendessen um 18 oder 19 Uhr war im Kapitelsaal geistliche Lesung, danach wurde die Komplet, das Abendgebet, gesungen, und darauf begab man sich, das Haupt mit der Kapuze bedeckt, gegen 20 Uhr zur kurzen Nachtruhe.

 

Essen, Trinken, Fasten, Bestrafungen

Lange Zeit ganzjährig, später immer noch 8 Monate lang, galt Abstinenz, also gänzliches Verbot von Fleischspeisen. Deshalb sorgte man in der Küche dafür, daß zur Abwechslung mit den täglichen Mehl-, Eier- und Gemüsespeisen auch Fischgerichte zubereitet wurden. Denn Fisch war als gängige Fastenspeise erlaubt. Deshalb war ein eigener Klosterteich wichtig, wobei auch die weltliche Herrschaft auf solche Teiche nicht verzichten wollte. (Vgl. die beiden heute noch im Gelände sichtbaren Teiche unterhalb von Balzholz!) Das Kloster Ursberg nahm die Fische aus der Mindel und aus etwa 6 Weihern, die um das Kloster herum und bei Edenhausen und Mindelzell angelegt waren. Dazu war ein eigener Klosterfischer angestellt. Anfangs beschränkte man sich vor allem im Norden Deutschlands auf Hering, später kamen Edelfische hinzu, wie Forelle, Hecht oder Karpfen. Früchte und frisches Gemüse aus dem klostereigenen Obst- und Gemüsegarten stellten eine willkommene Bereicherung des Speisezettels dar, und die Gewürze aus dem Klostergarten dienten zur Verfeinerung der Speisen und schufen die Grundlage für eine hoch-entwickelte Klostermedizin. (Wer sich speziell für dieses Thema interessiert, für den sei auf die Literaturliste ver-wiesen.)

Zu dem reinen Abstinenzfasten kam noch das Abbruchfasten hinzu: nur einmalige Sättigung pro Tag während der Adventszeit, der 40tägigen Fastenzeit vor Ostern und an jedem Mittwoch und Freitag während des ganzen Jahres. Das mag sehr hart erscheinen, doch waren die Menschen, sofern sie nicht höheren Standes waren, in jenen Jahr-hunderten an eine Mangelernährung gewöhnt, und andererseits gaben den Klosterinsassen viele Feste Gelegenheit zu gutem Essen und zur Erholung.

Bei jeder Hauptmahlzeit trank man neben Wasser zur Stärkung einen Becher Wein (in Deutschlands Norden dagegen Bier). Deshalb wird verständlich, warum viele Klöster eigene Weinberge anlegten oder kauften oder sich schenken ließen. Verwiesen sei an dieser Stelle an das Klarissenkloster in Ulm-Söflingen, das in Neuffen so viele Weinberge besaß, daß hier eine eigene Kelter nowendig wurde. Auch Ursberg besaß eigene Weinberge, zuerst in Franken, dann in Württemberg. Sein erster württembergischer Weinberg war wohl eine Schenkung in Cannstatt. Anschließend kamen weitere in Dettingen, Endersbach, Esslingen, Oberboihingen und Plochingen hinzu. Eigenes Bier gab es anscheinend erst mit der 1623 erbauten Bräustelle am Platz der heutigen Dorfschule.

Die Strafen, auch bei kleineren Vergehen, waren hart, ja drakonisch. Die Geißelung als Bußmittel war in der Ordens-regel für jeden Professen angeordnet. Man hieß das die Disziplin. Die schwäbischen Abteien Ursberg und Roggen-burg suchten immer wieder, die alte Ordensstrenge zu bewahren und zu festigen. Dem gesungenen Nachtgebet beispielsweise und der absoluten Armut blieb man bis zuletzt treu.

 

Askese, Krankheit, Privilegien des Abtes

An Fleisch gab es allenfalls Huhn, in späteren Jahrhunderten vielleicht auch delikateres Federvieh, wie Rebhühner oder Fasane. Das Fleisch von „Vierfüßlern" blieb den kranken Menschen vorbehalten, da es deren Genesungs-prozeß beschleunigen half. Jedem Mönch stand eine bestimmte Ration an Brot zu, die er sich den Tag über frei einteilen konnte. Das Essen war karg, aber i.a. ausreichend. Denn die Verfasser der mönchischen Regeln legten vor allem Wert darauf, die klösterliche Askese nicht zum Selbstzweck werden zu lassen. Die Mönche sollten zwar einfach essen, aber nicht Hunger leiden. Es war ihnen nur wenig Besitz erlaubt, aber das, was Not tat, sollten sie haben. Zu den erlaubten Gegenständen des persönlichen Gebrauchs zählten ein Messer als Besteck und anderes Werkzeug, ein Gürtel, eine Schreibtafel mit Griffel, eine Nadel zum Ausbessern der eigenen Kleidung und ein Tuch zur vielfältigen Verwendung. Sie mußten sich einfach kleiden, aber sie sollten nicht frieren. Letzteres war jedoch kaum einzuhalten, wenn man bedenkt, daß die Mönche auf einfachen, nur mit einem Strohsack oder einer Matte bedeckten Bettgestellen in einem nicht beheizbaren Schlafsaal nächtigen mußten. Mancherorts waren auch Kissen und Zudecken überliefert. Dies führte dazu, daß die durch Kälte, wenig Schlaf, wenig Essen und viel Arbeit Ge-schwächten des öfteren krank wurden. Auch das Lesen und Schreiben bei schlechtem Licht ließ viele damit be-schäftigte Klosterbrüder mit zunehmendem Alter sehr schlecht sehen, ja sogar erblinden.

Nur der Abt besaß so etwas wie eine „Privatsphäre". Er wohnte in einem gesonderten Gebäude, wo er Gäste emp-fing und mit ihnen speiste. Meist vervollständigte ein eigenes Badhaus den herausgehobenen Wohnkomfort des Klostervorstehers.

 

Der Ursberger Besitz

 

Im Bauernkrieg

Ursberg hatte beispielsweise zu Beginn des Bauerkriegs einiges an Besitz. Nachdem ein Bauernhaufen unter der Führung von Martin Pußjäger aus dem Orte Winzer, das „Winzer rote Fähnlein", das Kloster geplündert und Feuer gelegt hatte, zählte Abt Thomas Mang den erlittenen Schaden auf. U.a. wurden entwendet: 130 Stück Rindvieh, 60 Schweine, 8 Roß, alle Wagen, Pflüge und Geschirr, 30 Betten samt Zubehör, 300 Ellen Leinwand und aller Hausrat, 400 Malter Getreide, 3 Fuder Eßlinger Wein, eine namhafte Summe Schmalzes, gesalzenes Fleisch und Fische; alle Ornate, Meßgewänder und Chormäntel von Samt und Seide. Danach zerstörten die Bauern Bilder, Glaswerk, Ge-stühl und Gebälk in der Kirche und im Kreuzgang, zündeten Häuser, Stall und Stadel des Klosters an, in dem gegen 300 Malter ungedroschenen Getreides verbrannten. Insgesamt bezifferte der Abt den Schaden auf 15.000 Gulden (fl). Trotz dieser immensen Schäden wurde das Kloster bald wieder in ähnlicher Größe neu errichtet.

 

Im 30jährigen Krieg

Auch im 30jährigen Krieg wurde Ursberg zerstört. Zunächst plünderten schwedische Reiter am 12. April 1632 Schloß Neuburg an der Kammel und Kloster Roggenburg, beide ehedem ebenfalls unter der Herrschaft bzw. der Schutzvogtei der Herren von Neuffen stehend. Am 23. April wurde auch Ursberg durch vorbeiziehende Soldaten, einige Ursberger Untertanen und besonders die Einwohner der umliegenden Orte geplündert und angesteckt. Daraus läßt sich folgern, daß das Kloster zumindest bei einigen bäuerlichen Untertanen ein keineswegs be- und geliebter Herr war. Am Abend waren Kloster und Kirche nur noch ein rauchender Trümmerhaufen. Trotz spärlichster Ernten, die Bauern mußten mangels Zugtieren Pflug und Wagen selbst ziehen, hatte das Kloster danach immer wieder Kriegssteuern zu bezahlen. Nach Kriegsende berechnete der Abt die Geldauslagen des Klosters für Kriegs-steuern und Schutzwachen-Sold auf 23.960 fl. Zudem erlegte der Friedensschluß dem Kloster noch einmal eine Last von 19.000 fl auf. Deshalb war er gezwungen, u.a. das 1589 zusammen mit Roggenburg erworbene Haus mit Gar-ten und Weinbergen in der Freien Reichsstadt Esslingen wieder zu verkaufen, wofür sein Anteil 200 fl betrug.

 

Die Auflösung im Zuge der Säkularisation

Dennoch galt Ursberg zu Beginn des 19. Jahrhunderts, ungeachtet seines reichsunmittelbaren Standes, als eines der ärmsten Prälatenklöster in Schwaben. Dabei hatte die Abtei noch im späten 18. Jahrhundert in ihre Eigen-betriebe investiert, insbesondere in eine neue Brauerei und die Schafzucht. Zur Klosterökonomie zählten auch eine Ziegelei, zwei Mühlen, Schmiede, Wagnerei, Schäfflerei, Bäckerei und 8 Fischweiher. Neben dem winzigen Kloster-dorf Ursberg (73 Einwohner) gehörten zur Reichsabtei die Pfarrdörfer Mindelzell, Billenhausen, Haslach, Bayersried, Oberrohr, Edenhausen und Attenhausen, ferner drei Weiler und etlicher Streubesitz.

Als das wiederaufgebaute Kloster 1802/3 im Zuge der Säkularisation aufgehoben werden mußte und an den Kur-fürsten Maximilian von Bayer fiel, bestand der Konvent aus dem Abt und 24 Chorherren. Das Kloster beschäftigte 81 Personen und verwendete allein 42 Prozent seines Jahreseinkommens für die Lohnzahlungen. Dennoch verfügte das Reichsstift bis zu seiner Auflösung über beachtliche Aktiva und war zudem in der Lage, zahlreichen Untertanen günstige Kredite gewähren. Von Verfallserscheinungen konnte für Ursberg am Vorabend der Säkularisation also keinesfalls Rede sein. Erst 1793 wurde ein neues Gebäude für die weithin renommierte Lateinschule in Betrieb genommen und die Kirche wurde Pfarrkirche.

Zum Vergleich die Zahlen der benachbarten Prämonstratenserstifte. Roggenburg: 36 Chorherren und 1 Convents-bruder – Rot an der Rot: 31 Patres, 3 Novizen und 1 Laienbruder – Schussenried: 30 Patres – Weißenau: 25 Chor-herren und 4 Patres – das Augustiner-Chorherren-Stft Wettenhausen: 22 Patres und den Prälaten – das Benedik-tinerkloster Ottobeuren: 45 Patres und 3 Novizen und schließlich Kloster Irrsee: der Abt und 17 Patres.

Zur Übergabe wurde die gesamte Herrschaft Ursberg exakt beschrieben (Klostergebiet mit 10 Pfarrkirchen, Teil-/ Besitz an 85 Orten und 15 Eigenleuten in anderen Orten, 506 steuerbare Untertanen mit 512 Häusern und etwa 3.298 Einwohnern, mehrere Einzelhöfe und 2 Wälder, weiterer Grundbesitz, Arbeitsleistungen durch Frondienste, Getreidezehnt), der für sie tätige Personenstand einschließlich deren Löhnen und Gehältern (vom Beamten bis zum Dienstboten) genau erfaßt, wurden alle Einrichtungsgegenstände, alle Vorräte in Küche und Keller, im Bräuhaus und im Bauhof, das gesamte Vieh, Wagen und Geschirre, Arbeitsgeräte, Holz- und Ziegelvorräte inventarisiert und auf-gezeichnet. Aus all dem, teilweise in Gulden umgerechnet, ergab sich eine Summe als durchschnittliches klöster-liches Jahreseinkommen in Höhe von 32.800 fl.

Selbst wenn dies den Leser recht viel dünkt, so bezeichnet der Chronist Ursberg im Vergleich zu Ottobeuren (130.000 fl) als ein armes Kloster, ja, es war unter den Abteien nur noch eine der geringsten. Dazu bemerkte der kurfürstliche Aufhebungskommissar, nachdem er die Aufstellungen durchgesehen hatte: „Ganz modest", was so viel heißen sollte wie: „Sehr bescheiden".

Im Kloster wurden der Pfarrhof und das Landgericht Krumbach untergebracht. 1884 erwarb der Priester Dominikus Ringeisen die Gebäude und rief dort eine Schwesternkongregation zur Pflege von körperlich und geistig Behinderten ins Leben, das jetzige Dominikus-Ringeisen-Werk. Träger dieser Einrichtung war die Sankt-Josefskongregation Ursberg, eine franziskanische Ordensgemeinschaft mit rund 180 Schwestern. 1996 wurde das Werk in eine kirch-liche Stiftung umgewandelt. In der Behinderteneinrichtung in Ursberg mit den Filialen in Maria Bildhausen, Kloster Holzen, Pfaffenhausen und Breitbrunn am Ammersee finden rund 2.500 behinderte Menschen Wohnung und Arbeit, Fürsorge und Heimat.

Das Ursberger Klostermuseum wurde 1984 in der ehemaligen Prämonstratenserabtei eröffnet. Die Sammlung be-inhaltet Skulpturen aus dem 15. bis 18. Jahrhundert, Gemälde, Andachtsgegenstände und Möbel. Die 1796 erbaute Klosterbibliothek beherbergt rund 12.500 Bände.


Literatur „zum Selberlesen und Entdecken"

Hauptsächlich stammen meine Informationen aus:

 

Alfred Lohmüller, Das Reichsstift Ursberg

Von den Anfängen bis zum Jahr 1802. Mit einem Anhang Von der Säkularisation bis zur

Gründung von „Neu-Ursberg" im Jahre 1884. Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 1987

Wie alle Bücher dieser Reihe (weitere Titel nachfolgend) ein sehr schön gemachtes Buch, das chronologisch die Ursberger Geschichte gut dokumentiert, leider auf die Herren von Neuffen fast nur marginal eingeht. Dank der zahlreichen Abbildungen und weil eben doch ein kleiner Teil der Geschichte der Herren von Neuffen aufgeführt ist, dennoch ein lesenswertes Buch!

 

P. Michael Braig, Wiblingen

Kurze Geschichte der ehemaligen vorderösterreichischen Benediktinerabtei in Schwaben,

Neudruck der Originalausgabe Joseph Rauch, Isny 1834, durch Anton H. Konrad Verlag,

Weißenhorn 2001 (Alb und Donau, Kunst und Kultur, Bd. 29), herausgeg. Von Wolfgang Schurle

 

Max Herold (Hrsg.), Ochsenhausen

Von der Benediktinerabtei zur oberschwäbischen Landstadt, Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 1994

 

Paul Pornbacher, Kloster Irrsee

Herausgeg. Von Rainer Jehl, Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 1999

 

Rudolf Reinhardt (Hrsg.), Reichsabtei St. Georg in Isny 1096 – 1802

Beiträge zur Geschichte und Kunst des 900-jährigen Benediktinerklosters,

Im Auftrag der Kirchengemeinde St. Georg Isny und der Stadt Isny,

Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 1996

 

Das Reichsstift Roggenburg im 18. Jahrhundert

Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 1991 (2. Aufl.)


 

Weitere Literatur:

 

Kirsten Fast und Joachim J. Halbekann (Hrsg.), Zwischen Himmel und Erde

Klöster und Pfleghöfe in Esslingen, Michael Imhoff Verlag, Petersberg 2009

 

Gudrun Gleba, Klosterleben im Mittelalter

Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), 2004 – Primus Verlag, Darmstadt

 

Gotthold Hezel, Neuffen und Hohenneuffen

Ein Führer durch Landschaft und Stadt in Vergangenheit und Gegenwart,

herausgeg. i.A. der Stadtverwaltung, bearb. von G. Hezel, Neuffen 1957

 

Joseph Holl, Geschichte der Stadt Weißenhorn

Mit Streiflichtern auf die Umgebung, Buchdruckerei der Jos. Kösel'schen Buchhandlung, Kempten 1904,

Neudruck nach der Ausgabe von 1904 bei Anton H. Konrad Verlag, Weißenhorn 1983

 

Hans-Martin Maurer, Die hochadeligen Herren von Neuffen im 12. Jahrhundert

Aus: Zeitschrift für württ. Landesgeschichte, Stuttgart 1966

 

Peter Ochsenbein (Hrsg.), Das Kloster St. Gallen im Mittelalter

Die kulturelle Blüte vom 8. Bis zum 12. Jahrhundert, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1999

 

Hans Schwenkel (Hrsg.), Heimatbuch des Kreises Nürtingen, Bd. 1 + 2

Druck und Verlagsanstalt Würzburg, 1950 + 1953

 

Wilfried Setzler, Franz Quarthal (Hrsg.), Das Zisterzienserkloster Bebenhausen

Beiträge zur Archäologie, Geschichte und Architektur, Stadt Tübingen, Kulturamt,

Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1995

 

Hans Dieter Stoffler, Der Hortulus des Walafried Strabo

Aus dem Kräutergarten des Klosters Reichenau. Jan Thorbecke Verlag, Sigmaringen 1996

Hans Dieter Stoffler, Kräuter aus dem Klostergarten

Wissen und Weisheit mittelalterlicher Mönche. Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart 2002

 

Thorbeckes Kleiner Klostergarten

Altes Kräuterwissen für heute. Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2005

 

Wolfgang Zimmermann, Nicole Priesching (Hrsg.), Württembergisches Klosterbuch

Klöster, Stifte und Ordensgemeinschaften von den Anfängen bis in die Gegenwart,

im Auftrag des Geschichtsvereins der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2003