Führungen

Von April bis Oktober regelmäßig an jedem 3. Sonntag im Monat nach der "Kirche im Grünen" gegen 11.45 Uhr, Dauer ca. 1 Std. 

Für interessierte Gruppen (Geburtstage, Hochzeiten, Jahrgänge, Jubiläen, Ausflüge, Schulklassen, Firmenveranstaltungen, etc.) bieten wir auch Führungen nach Vereinbarung an.
Schicken Sie uns eine Anfrage per Mail - wir melden uns bei Ihnen.

Neulich am Heidengraben

Vor rund 2500 Jahren war die Keltenfürstin von der Heuneburg zum letzten Mal zu Besuch hier bei uns am Heidengraben. Jetzt schaut sie wieder mal für 2 Wochen bei uns vorbei.


Wir wollen diese einmalige Gelegenheit nutzen, wer von uns weiß schon wann sie mal wieder Zeit findet uns zu besuchen, und zusammen die Ausstellung "Das Geheimnis der Keltenfürstin" auf dem Sport- und Freizeitgelände Rietenlau in Hülben besuchen.

 

Am Freitag, den 13.Mai 2016, treffen wir uns um 19Uhr in Hülben auf dem Rietenlaugelände.

 

 

Wer eine Mitfahrgelegenheit benötigt darf sich gerne bei mir melden - es sind noch Plätze frei! (Fon: 2155 oder Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

 

Gerne dürfen sich auch Interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Ausfahrt anschließen.

 

Im Dezember 2014 war die Ausstellung in Stuttgart erstmalig zu sehen und jetzt kommt die Keltenfürstin vom 12.Mai 2016 bis zum 29. Mai 2016 nach Hülben. Die Funde aus dem Grab in einer Donau-Aue bei Bettenbühl, 2,7 Kilometer entfernt vom frühkeltischen Fürstensitz Heuneburg, sind eine archäologische Sensation. Mit der Präsentation der Ausstellung in Hülben wird eine Brücke zwischen den beiden wichtigsten Siedlungen der keltischen Zeit in Baden-Württemberg, beides Kulturdenkmale von europäischem Rang, geschlagen: dem frühkeltischen „Fürstensitz“ Heuneburg an der oberen Donau und dem spätkeltischen Oppidum Heidengraben, der größten befestigten Siedlung der prähistorischen Zeit auf dem europäischen Kontinent.

 

Bei den Ausgrabungen wurde ein 3,5 mal 4,5 mal 1,2 Meter großes Kammerschachtgrab des 6. Jahrhunderts v. Chr. mit reichen Beigaben aus Gold, Bernstein, Gagat (Pechkohle) und Bronze frei. Neben der bislang nicht beraubten reichen Ausstattung und kunsthandwerklichen Qualität der Beigaben ist auch die Erhaltung des Grabes ganz außergewöhnlich: Durch Grundwasser und Staunässe sind die mächtigen Eichenhölzer des Kammerbodens und Beigaben aus organischen Materialien, die unter normalen Erhaltungsbedingungen im Boden spurlos vergehen, in diesem einmaligen Fall konserviert worden.

 

Ein Hinweiß für diejenigen Leser welche am Freitag keine Zeit haben uns zu begleiten:

 

Die Öffnungszeiten sind Mo.-Do. 10:00-18:00, Fr.+Sa. 10:00-21:00, So.+Feiertage 10:00-20:00.
Und das Beste über die Ausstellung zum Schluß: Der Eintritt ist kostenlos!