Führungen

Von April bis Oktober regelmäßig an jedem 3. Sonntag im Monat nach der "Kirche im Grünen" gegen 11.45 Uhr, Dauer ca. 1 Std. 

Für interessierte Gruppen (Geburtstage, Hochzeiten, Jahrgänge, Jubiläen, Ausflüge, Schulklassen, Firmenveranstaltungen, etc.) bieten wir auch Führungen nach Vereinbarung an.
Schicken Sie uns eine Anfrage per Mail - wir melden uns bei Ihnen.

Neulich am Heidengraben

Vor rund 2500 Jahren war die Keltenfürstin von der Heuneburg zum letzten Mal zu Besuch hier bei uns am Heidengraben. Jetzt schaut sie wieder mal für 2 Wochen bei uns vorbei.


Wir wollen diese einmalige Gelegenheit nutzen, wer von uns weiß schon wann sie mal wieder Zeit findet uns zu besuchen, und zusammen die Ausstellung "Das Geheimnis der Keltenfürstin" auf dem Sport- und Freizeitgelände Rietenlau in Hülben besuchen.

 

Am Freitag, den 13.Mai 2016, treffen wir uns um 19Uhr in Hülben auf dem Rietenlaugelände.

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Burgenglossar

Burgenkundliche Begriffserläuterungen finden Sie hier im Burgenglossar.

Die Hohenneuffen-Burgführer zogen Bilanz

Datum:           Freitag, den 7. Februar 2014

Uhrzeit:          Beginn 19.00 Uhr, Ende gegen 22.00 Uhr

Ort:                 Restaurant Stadthalle Neuffen, Nebenzimmer

Teilnehmer:   Petra Buchmann, Carl-Martin Eberhardt, Gerd Güttler, Konrad Malin,

(15)                 Rose Muckenfuß, Rolf Müllerschön, Elly Osswald, Anton Palesch,

 Suse und Richard Prinz, Andreas und Susanne Schade, Heribert Sauter,

als Gäste:        Herr Haußmann, BM Matthias Bäcker

entschuldigt:  Regine Erb, Pfr. Ulrich Marstaller, Otto Muckenfuß, Axel Vetter

 

Tagesordnung:

 

1. Begrüßung
2. Bericht über das zu Ende gegangene Vereinsjahr von Vorstandschaft, Kassiererin und Kassenprüfer
3. Aussprache darüber
4. Entlastung
5. Neuwahlen von Vorstand, Kassierer und Kassenprüfer
6. Vorschau Jubiläum
7. Anträge
    Anträge sind in schriftlicher Form spätestens am Donnerstag, dem 6. Februar 2014, bei einem der Vorstände

    abzugeben.
8. Sonstiges, u.a.
    Aufstellung des „Burgführer-Bänkles" mit Festlegung des Fototermins Orientierungstafel auf dem Hohenneuffen

 

Neuffen (gg). Vor kurzem fand im Nebenzimmer des Stadthalle-Restaurants in Neuffen die Jahreshauptversammlung der Hohenneuffen-Burgführer statt. Dazu waren die meistern der aktiven sowie einige der nicht mehr aktiven Burgführer (BF) erschienen. Neuffens Stadtoberhaupt Matthias Bäcker hatte es sich trotz eines gedrängten Terminplanes nicht nehmen lassen, an diesem Freitagabend zumindest in der ersten Hälfte anwesend zu sein. Auf der Tagesordnung standen u.a. ein Rückblick auf das abgelaufene Vereinsjahr, die Entlastung und Neuwahlen sowie eine Vorschau auf kommende Aufgaben und Projekte.

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Termine der „Kirche im Grünen“ der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

 

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die aktuellen Termine im Jahr 2016:
 

Sonntag, den 15. Mai 2016 11.00 Uhr - Predigt: Essig
Sonntag, den 19. Juni 2016 11.00 Uhr - Predigt: Scheurer
Sonntag, den 17. Juli 2016 11.00 Uhr - Predigt: Hartmann
Sonntag, den 21. August 2016 11.00 Uhr - Predigt: Stiehler
Sonntag, den 18. September 2016 11.00 Uhr - Predigt: Hermann
Sonntag, den 16. Oktober 2016 11.00 Uhr - Predigt: Turnacker

 

Die Gottesdienste auf dem Hohenneuffen finden jeweils um 11.00 Uhr am 3. Sonntag im Monat von April bis Oktober statt – mit einer Ausnahme: zu Ostern ist der Gottesdienst am Ostermontag – und dauern ungefähr 35 Minuten.

 

Im Anschluß daran sind die Teilnehmer herzlich zu einer kostenlosen Burgführung eingeladen, die um ca. 11.45 Uhr im Burghof unter dem Wappen der württembergischen Herzöge vor der Treppe durch die Schildmauer beginnt und 45 bis 60 Minuten dauert.

 

Wenn Sie weitere Informationen zur „Kirche im Grünen" wünschen, wenden Sie sich bitte an:

 

KIRCHE IM GRÜNEN
im Evang. Bildungszentrum Haus Birkach
Grüninger Straße 25
70599 Stuttgart
Telefon (07 11) 4 58 04 – 94 17
Fax (07 11) 4 58 04 – 94 07
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Jahr ohne Sommer

Vor einigen Wochen wurde in einer Quizsendung eines öffentlich-rechtlichen Kanals u.a. eine Frage nach dem „Jahr ohne Sommer“ gestellt. Die Kandidaten wußten die Antwort nicht. Deshalb hier nun eine etwas ausführlichere Antwort dazu, die wohl viele verblüffen wird. Denn sie zeigt einen direkten Bezug zu unserer Region auf, obwohl sich das auslösende Ereignis doch tausende Kilometer weit entfernt, in der Südsee, zutrug.

Für die hier ansäßigen Menschen spielten diese Ereignisse vordergründig  jedoch überhaupt keine Rolle. Für sie war entscheidend, daß es kaum noch Nahrungsmittel gab und, wenn überhaupt, daß diese nahezu unerschwinglich waren. Dabei lag die letzte europaweite Hungerkatastrophe, der katastrophale 30jährige Krieg, gerade einmal 170 Jahre zurück!

Die daran anschließenden, locker aneinander gefügten Begebenheiten vom Hohenneuffen, aus Neuffen oder aus dem Amte Neuffen sollen ein möglichst breit gefächertes Bild der Zeit zeichnen, zum Verständnis der damals handelnden Personen und ihrer Beweggründe beitragen und vielleicht sogar noch bis heute gültige Tatsachen erklären. I.a. haben sie alle direkt oder indirekt mit der Gegend zu tun und sind, wenn nicht amüsant oder gar kurios, zumindest nachdenkenswert.

All dies und noch viel mehr können Sie sich im Stadtmuseum Neuffen in Ruhe betrachten und nachlesen oder an den Öffnungstagen bzw. zu anderen, mit den Museumsbetreuern vereinbarten Terminen von diesen erzählen lassen. 

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Die Weide auf dem Hohenneuffen

Die Weide auf dem Hohenneuffen

Gänse Foto A.Palesch NeuffenDer Verfasser dieses schnell gereimten Gedichtes ist der Reallehrer Schuster aus Neuffen, von dem es auch eine Gedichtsammlung gibt: „Erinnerung an den Hohenneuffen, 1883“. Er war ein begeisterter (Hohen-) Neuffen-Freund und wechselte bei Sonnenschein mit dem Nürtinger Bleicherei-Inhaber August Maier vom Hohenneuffen herunter Signale per Spiegel!

 

Dieses Gedicht verdanken wir dem Umstand, daß Schuster öfter Begleiter von Besuchern der Burgruine war - heute würde man ihn „Burgführer“ titulieren -, so auch dieser Mädchenschar, aus deren Mitte er um ein „Gedicht zum Andenken“ gebeten wurde. Er ging dann auf die Seite und kam mit diesem Gedicht zurück, das er rasch erdacht hatte und sogleich vortrug. Dessen Wirkung war allerdings süßsaure Heiterkeit!

 

Diese Zeiten sind sicherlich vorbei – erstens gibt es wohl kaum noch reine Mädchenklassen, die den Hohenneuffen besuchen. Und dann begnügen sie sich sicherlich nicht damit, bei der Rast Sauerampfer zu kauen. Das muß mindestens ein Schokoriegel oder ein süßes Stückle sein. Und ein Gedicht zur Erinnerung erbeten sie gleich gar nicht, solange jede nur ihr Handy mit einem geladenen Akku bei sich trägt. Dennoch kann es auch heute noch vorkommen, daß eine Burgführerin mitten im Burghof die schwäbische Hymne „Preisend mit viel schönen Reden“ anstimmt und daß die ganze Gästeschar voller Inbrunst einfällt und bis zur letzten Strophe mithält . . .

 

 

Der historische Hintergrund

 

Auch und gerade heutzutage ist die Weihnachtsgans ein beliebtes Festessen an Heiligabend oder am 1. oder 2. Weihnachtsfeiertag. Dabei geht die Geschichte dieses Gänsebratens auf den katholischenBrauch zurück, vor Beginn deradventlichenFastenzeit am 11. November zum Gedenken an St. Martin eine Martinsgans zu essen. Erst an Heiligabend endete die Fastenzeit, und es durfte dann wieder eine Gans als Festtagsbraten zubereitet werden. Ursprünglich wurde der Gänsebraten im Mittelalter neben dem Martinstag auch schon am 29. September, dem Michaelistag, zu Ehren des Erzengels Michaelgegessen. Das traditionelle Weihnachtsessen

 

damals war seit dem Mittelalter ein Schweinebraten, der am 25. Dezember nach der Christmette verspeist wurde. Der 24. war im Mittelalter ein strenger Fastentag, und es durfte lediglich Fisch, vor allem der Weihnachtskarpfen, gegessen werden. Die einfachen Leute und Bauern konnten sich freilich als Festspeise nur Blut- und Leberwürste leisten. Erst mit wachsendem Wohlstand während der Industrialisierung wurde schließlich dieses Mettenmahl von dem weitaus festlicheren Gänsebraten abgelöst, dennoch werden bis in die Gegenwart traditionell in vielen Familien Würste oder Schweinebraten als Weihnachtsessen verspeist.

 

Der Ursprung der Weihnachtsgans soll auf eine Legende zurückgehen. Die englische Königin Elizabeth I. verspeiste zur Weihnachtszeit gerade eine Gans, als die Nachricht eintraf, daß die spanische Armada bezwungen worden sei. Aus Freude über diesen Sieg und als Zeichen eines guten Omens soll sie daraufhin die Gans zum Weihnachtsbraten erkoren haben. Der Brauch soll sich dann auch auf dem europäischen Kontinent ausgebreitet haben. Heutzutage ist der traditionelle Weihnachtsbraten inGroßbritannien nicht mehr die Gans, sondern der Truthahn.

 

Eine andere Version besagt, daß verschiedenen Feinschmeckern der triste Weihnachtskarpfen zu wenig festlich erschienen sein soll und sie deshalb darauf hinwirkten, daß Gänse wegen ihrer Affinität zu Wasser im Sinne der Gebote als Fische zu gelten hätten! Da Fische in der Fastenzeit zu den erlaubten Speisen gehörten, wurde im Mittelalter der Begriff Fisch sehr großzügig ausgelegt. So wurden nicht nur Muscheln, Krebse und Wale als Fische bezeichnet, sondern auch andere Tierarten, die ihren Lebensraum an Gewässer angepasst haben. Darunter fielen beispielsweise Enten, Papageientaucher, Biber und eben Gänse. Diese umstrittenen Auslegungen wurden aber schon zu jener Zeit bezweifelt. So stellte Kaiser Friedrich II. in Frage, ob manWeißwangengänse als Fische bezeichnen könne. Nach damaliger Vorstellung wuchsen Fische in Muscheln heran, und er bezweifelte, daß diese Gänseart, die sich erst im Herbst an der Küste Nordeuropas einfindet und deren Brutverhalten deshalb nicht beobachtet werden konnte, wie Fische aufwuchsen und man sie deshalb auch so nennen könne.

 

Allen Burgführern und deren Angehörigen, aber auch allen anderen Neuffener Bürgern, besonders natürlich jenen, die geschichtlich interessiert sind, wünschen wir ein paar besinnliche adventliche Tage, ein fröhliches Weihnachtsfest, gute Erholung in den Urlaubs- bzw. Ferientagen sowie einen guten Rutsch und schon heute ein glückliches und zufriedenes neues Jahr!

 

Das Letzte im Jahre 2013 – das Neueste für das Jahr 2014 - Termine

Bei unserem letzten Treffen im November haben wir vereinbart, unseren freitäglichen Stammtisch im Dezember am 13. abzuhalten – trotz aller anderen sonstigen anstehenden Termine. Wer Zeit hat, sollte dazu stoßen, wer nicht kommen kann, bleibt eben fort. Leider muß dieses Treffen aber ausfallen. Denn es ist mir trotz intensiver Suche mit teilweise mehrmaligen Telefonaten nicht gelungen, eine freie und geeignete Lokalität zu ausfindig zu machen! Damit entfällt dieses Treffen also ersatzlos, schade.

Unter nächster gemeinsamer Stammtisch, zusammen mit dem Stadt- und Kulturring, findet somit erst wieder am 2. Freitag im Januar statt, also am 11. Januar 2014, wie immer ab 19.00 Uhr. Der Ort wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Auch die Terminierung unserer Jubiläumsveranstaltung auf dem Hohenneuffen stellte mich vor völlig unerwartete Probleme. Mehr dazu in dem Rundbrief an alle Mitglieder. Hier nur soviel: Diese Veranstaltung findet nun – kein Aprilscherz! - am Dienstag, dem 1. April 2014, um 18.00 Uhr auf dem Hohenneuffen statt.

 

Alle weiteren Punkte findet Ihr ebenfalls in diesem Anschreiben per E-Mail.

Mit den Rittern auf der Burg

Veranstaltung auf dem Hohenneuffen im Rahmen des Sommerferienprogramms der Stadt Neuffen 2013

 

Wie lebten einst die Ritter auf einer Burg wie dem Hohenneuffen? Wie schwer war ein Schwert, wie schwer ein Kettenhemd? Wie kleidete man sich damals im Mittelalter? Wer war Her Gotfrit von Nifen? Antworten auf diese und viele andere interessante Fragen wollen wir euch in lustiger Runde auf der Burg Hohenneuffen geben. Damit die tapferen Knappen und holden Maiden nicht hungern müssen, wird ein Vesper gereicht.

 

Termin:   Samstag, 3. August 2013, 10.00 – ca. 13.00 Uhr

Alter: 8 bis 16 Jahre

Max. Teilnehmerzahl:  20

Teilnehmergebühr: 2,50 € (für Vesper und Getränke)

Veranstaltungsort: auf dem Hohenneuffen

Treffpunkt: auf dem Schwarzen Turm (vor dem Haupttor)

Veranstalter: Burgführer Hohenneuffen in Zusammenarbeit mit den Schwabenrittern, Ritter Andreas "Kyfer" von Tiefenbach, Telefon 75 67, oder Knecht Gerd von Nifen, Telefon 77 92

Anmeldung: nur über die Anmeldezettel der Stadt Neuffen

 

Sage vom Blaumännle

Güldener Neuffen IMG 7441 MediumAuf Neuffens Markung befinden sich zwar nur noch wenige Getreidefelder, aber das reife Getreide will dennoch geerntet werden. War dies einst mühevolle, schweißtreibende Handarbeit, so erledigt dies heute der Mähdrescher im 10. Teil der Zeit. Zudem ist unser Ort von Streuobstwiesen umgeben - noch. Doch das Pflücken oder Auflesen der süßen Früchte ist eine Arbeit, die kaum noch jemand verrichten will und die auch noch schlecht entlohnt wird. Wenn man sich dies überlegt, kommt einem immer im August, wenn die Zeit der Ernte näher rückt, unwillkürlich eine Geschichte aus uralten Zeiten in den Sinn: die Sage vom Blaumännle. Deshalb sei sie hier erzählt.

 

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Vortrag: Grenzen – Zeugensteine – GPS – mit Ausstellung

Am Dienstag fand im Melchior-Jäger-Haus ein Vortrag über dieses recht unbekannte, aber dennoch äußerst interessante Thema als VHS-Veranstaltung statt. Der Referent des Abends, unser aktives Mitglied Konrad Malin, hatte dazu nicht nur einen kurzweiligen Vortrag vorbereitet, sondern auch eine kleine, aber feine Ausstellung zusammengestellt. Dazu waren mehrere Karten unseres Gebietes um Neuffen herum ausgelegt, die von allen gebührend bewundert wurden.

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Vortrag „Owen einst. Leben in einer kleinen Stadt"

Einladung zum Vortrag „Owen einst. Leben in einer kleinen Stadt."

Im Jahre 1261 wurde unser Nachbarort Owen erstmals urkundlich als Stadt erwähnt. Somit kann Owen in diesem Jahr sein 750jähriges Jubiläum zur Stadterhebung feiern. Im Rahmen dieses Jubiläums findet am jetzigen Freitag, dem 21. Oktober 2011, im Herzog-Konrad-Saal in Owen der o.g. Vortrag statt, gehalten von dem bekannten Historiker und Landeskundler Prof. Sönke Lorenz. In der extra herausgegebenen Broschüre der Stadt Owen heißt es dazu:

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